Der beispiellose Angriff auf Supermärkte in ganz Europa ist eine gefährliche Eskalation in der Cyber-Bedrohungslage.
Mitten in der Nacht übernahmen Unbekannte die Kontrolle über vernetzte Kühl- und Gebäudeleittechnik, erhitzten Anlagen gezielt auf bis zu 50 Grad. Dadurch vernichteten sie in hunderten Filialen tonnenweise frische und gefrorene Lebensmittel.
Besonders brisant ist das Einfallstor der Attacke: Nicht die zentrale Konzern-IT stand im Fokus, sondern gewöhnliche Steuerungssysteme, die per Fernwartung betreut werden.
Ein Kommentar von Jannik Stuckstätte, Leiter des Incident-Response-Teams in Deutschland und Österreich bei Stoïk.